Viele Jugendliche fühlen sich in der Corona-Krise zu wenig beachtet und in ihren Sorgen zu wenig wahrgenommen.
Foto: imago images/Westend61

Hildesheim - Viele Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in der Corona-Krise einer Studie zufolge zu wenig beachtet und in ihren Sorgen zu wenig wahrgenommen. Fast die Hälfte der Befragten bezweifelt, dass ihre Sorgen gehört werden, wie die bundesweite Studie „JuCo“ von Forschern der Universitäten Frankfurt und Hildesheim ergab. Die Lage sei paradox: Einerseits seien Schulen seit Wochen geschlossen und der vertraute Alltag von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Andererseits hätten Jugendliche den Eindruck, ausschließlich als Schülerinnen und Schüler wahrgenommen zu werden. Zu politischen Entscheidungen fühlten sie sich nicht gehört, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

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