Vor dem Gericht in Christchurch feiern Überlebende des Attentats das Urteil.
Foto: Imago Images/Martin Hunter

Christchurch - Weiße Rosen als Symbol des Friedens: Die muslimischen Männer und Frauen trugen die Stoffblumen in den Gerichtssaal, in dem Richter Cameron Mander mehr als dreieinhalb Stunden später das Urteil gegen den Moscheen-Attentäter von Christchurch sprach: lebenslänglich ohne Bewährung für den 29-jährigen Australier Brenton Tarrant, der am 15. März vergangenen Jahres in zwei muslimischen Gotteshäusern 51 Menschen erschossen, 40 weitere zum Teil schwer verletzt und einen terroristischen Akt begangen hatte. Es war die höchste Strafe, die jemals in Neuseeland verhängt wurde, und doch fühlte sich der Richter genötigt zu sagen: „Keine Strafe ist hoch genug, um diese abscheulichen, wahnwitzigen Verbrechen zu sühnen.“

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