BerlinJess Brazen muss sich erst einmal einen Kaffee machen. Die in Berlin lebende Amerikanerin ist in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag extra lang wach geblieben und hat die Ereignisse in ihrer Heimat verfolgt. Zunächst hatte sie sich mit einem deutschen Freund gefreut: über den Erfolg der Demokraten bei den Senatswahlen im Bundesstaat Georgia, aus dem sie stammt. Dann sahen beide schockiert die Nachrichten über die Tumulte auf dem Kapitol in Washington D.C.

Wie der selbstständigen Kreativdirektorin ging es am Donnerstag vielen US-Bürgern in Berlin, die nur mit wenig Erleichterung auf die Bestätigung von Joe Biden als Präsident reagierten, dafür mit viel Bestürzung über den Sturm auf das Kongressgebäude.

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