US-Präsidentschaftswahl Donald Trump gegen Hillary Clinton: Was Sie zur US-Wahl wissen sollten

Berlin - In der Nacht zu Mittwoch entscheidet Amerika zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Wo Sie die US-Wahl im TV sehen können und wann mit den ersten Ergebnissen zu rechnen ist, erfahren Sie hier. 


Wo kann man die US-Wahl im deutschen TV gucken?

Die ARD begleitet die US-Wahl am Dienstag ab 22:45 Uhr bis mindestens sieben Uhr morgens. Moderator Jörg Schönenborn liefert Analysen und Zahlen. Sandra Maischberger wird die US-Präsidentenwahl im Ersten mitbegleiten und ist der Teil der Sendung.

Das ZDF startet um 0:15 Uhr und berichtet ebenfalls bis sieben Uhr morgens über die US-Wahl. Die ersten Prognosen und Ergebnisse sollen nach Angaben des Senders ab ein Uhr deutscher Zeit feststehen.

Bei RTL geht es um Mitternacht los. Der Sender rechnet „erfahrungsgemäß am frühen Morgen“ mit einem Endergebnis. Das RTL-Frühmagazin startet bereits um vier Uhr mit einem Schwerpunkt zur US-Wahl.

Sat.1 steigt mit der aktuellen Berichterstattung zur US-Wahl mit den Nachrichten um 3:05 Uhr ein.

Ab 22 Uhr berichtet der Nachrichtensender N-TV bis sechs Uhr morgens durchgehend über Prognosen, Hochrechnungen, Ergebnisse und Analysen.
Der Nachrichtensender N24 berichtet live ab 0.10 Uhr über den Kampf ums Weiße Haus.

3sat überträgt die US-Wahl-Berichterstattung des ORF. In der Wahlnacht berichtet unter anderem der österreichische Moderator Armin Wolf live aus Washington – ab 0:20 Uhr. Der Nachrichtenkanal Phoenix beginnt sein Live-Programm zur Wahl um Mitternacht.

Wann schließen die Wahllokale?

Sechs Zeitzonen gibt es in den USA - das heißt: Wenn die Wahllokale an der Ostküste schon schließen, wird zum Beispiel in Kalifornien noch gewählt. Die ersten Wahllokale schließen um Mitternacht unserer Zeit – in Kentucky und Indiana. An der Westküste – Kalifornien, Oregon und Washington – können die Wähler noch bis fünf Uhr morgens deutscher Zeit ihre Stimme abgeben. Als letzter Bundesstaat ist Alaska dran. Dort schließen einige Wahllokale erst um sieben Uhr morgens. In den Swing States wie Florida, Ohio, North Carolina oder auch Pennsylvania kann bis ein Uhr beziehungsweise zwei Uhr gewählt werden.

Was sind Swing States und warum sind sie so wichtig?

Die sogenannten Wechselwählerstaaten sind besonders heiß umkämpft, da die Entscheidung der Mehrheit äußerst knapp ausfällt. Das macht sie für den Wahlkampf besonders wichtig. Die US-amerikanische Zeitung „Politico“ hat elf solcher Swing States ausgemacht. Hier entscheidet sich der US-Wahlkampf. Besonders begehrt sind dabei Florida, North Carolina, Ohio und Pennsylvania, weil diese im Vergleich zu anderen Staaten mehr Wahlmänner bestimmen. Diese wählen stellvertretend für das amerikanische Volk den US-Präsidenten und seinen Vize. Jeder Bundesstaat entsendet eine bestimmte Anzahl von Wahlmännern, die sich nach der Größe des Staates richtet. Wer die Mehrheit der Stimmen in einem Bundestaat ergattert, gewinnt alle Wahlmänner. In Florida sind das zum Beispiel 29. Für einen Sieg braucht ein Kandidat mindestens 270 der 538 Wahlmänner.

Wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen?

Traditionell ist das Dorf Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire der erste Ort, der sein Ergebnis veröffentlicht – denn das Dorf hat nur zwölf Einwohner. Kurz nach Mitternacht wird das Ergebnis hier feststehen und auch veröffentlicht. Vor fünf Uhr morgens wird aber voraussichtlich niemand zum Sieger der Präsidentschaftswahl gekürt. Zu diesem Zeitpunkt fehlen noch mindestens 81 Wahlmännerstimmen. Alles hängt davon ab, wie schnell die Stimmen ausgezählt werden. Bei der letzten US-Wahl im Jahr 2012 erklärten mehrere Fernsehsender Barack Obama um 5:15 Uhr zum Gewinner der Wahl, nachdem die Wahllokale in Kalifornien schlossen und zusätzlich das Ergebnis aus dem Swing State Ohio prognostiziert wurde. Kalifornien an der Westküste ist der bevölkerungsreichste Staat. Der Kandidat, der hier gewinnt, holt 55 Wahlmänner.


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