US-Senator Dick Durbin bestätigt Drecksloch-Bemerkung über Afrika und Haiti von US-Präsident Donald Trump.

Washington - Der US-Senator Dick Durban hat am Freitag die vulgäre Bemerkung von US-Präsident Donald Trump über bestimmte Länder Afrikas und Lateinamerikas bestätigt. Durban, demokratischer Senator aus dem US-Bundesstaat Illinois, sagte dem US-Fernsehsender MSNBC: „Der Präsident hat heute Morgen begonnen Tweets zu schicken, in denen er leugnet, diese Wörter benutzt zu haben. Das ist nicht wahr. Er hat diese hasserfüllten Dinge gesagt, und er sie mehrfach gesagt.“ Durbin war Teilnehmer der Sitzung, auf der die Worte des US-Präsidenten gefallen sein sollen.

Trump hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach er bestimmte Herkunftsländer von Migranten als „Drecksloch-Staaten“ bezeichnet haben soll. „Die Sprache, die ich bei dem Daca-Treffen benutzt habe, war hart, aber das war nicht die Sprache, die benutzt wurde“, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.

Bei dem Treffen ging es um einen Kompromiss in der Einwanderungspolitik, der auch eine Lösung für das sogenannte Daca-Programm vorsieht. Dieses bietet bislang hunderttausenden jungen Migranten Schutz.

Laut „Washington Post“ und anderen US-Medien soll Trump bei dem Treffen mit Senatoren am Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus „Drecksloch-Staaten“ aufnehmen müssten. Er zeigte sich damit den Berichten zufolge frustriert über Vorschläge von Senatoren, Migranten aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Ländern im Rahmen eines Einwanderungsdeals einen Schutzstatus zu geben. (dpa)