Die Kandidaten der US-Demokraten: Elisabeth Warren, Bernie Sanders und Joe Biden (v.l.) sind nicht mehr die Jüngsten. 
Foto: imago images

Washington - Der Kampf der US-Demokraten um den Präsidentschaftskandidaten ist leider Ernst. Dabei würde man so gern lachen. Die Bilder, die wir sehen, wirken schließlich wie Szenen aus einer feministischen Kabarettsendung: Alte weiße Männer treten an, um einen alten weißen Mann vom Thron zu stoßen. Keiner ist unter siebzig, Man stelle sich vor, wie sie darum streiten, wer den Atomknopf drücken darf. Was hätte Mel Brooks daraus gemacht!

Joe Biden, 77 Jahre alt, einst Vize von Barack Obama, liegt, während ich schreibe, nach den Wahlen in 14 Bundesstaaten bei der Zahl der Wahlmänner vorne, gefolgt von Bernie Sanders, 78 Jahre, Senator von Vermont. Weit abgeschlagen auf Platz drei liegt die siebzigjährige Elizabeth Warren, Senatorin für Massachusetts. Im Orkus liegt bereits der einstige New Yorker Bürgermeister, der 78-jährige Milliardär Michael Bloomberg.

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