Die Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten wird zum Wahlkampfthema in den Vereinigten Staaten. Nach dem Treffen zwischen US-Präsident Obama und Israels Ministerpräsident Netanjahu, in dem die Staatsmänner über Diplomatie oder Krieg gegen den Iran diskutieren, verlangt auch der bewaffnete Konflikt in Syrien nach einer Lösung.

Dabei versuchen die Republikaner, sich als Wortführer herauszustellen. Senator John McCain, der Obama 2008 als Präsidentschaftskandidat unterlag, fordert offen den Krieg gegen Syrien, um das Leben von Zivilisten zu schützen.

Assad von der Macht vertreiben

Die Niederschlagung der Opposition durch die syrische Armee habe die Dimension von Kriegsverbrechen erreicht. Das rechtfertige einen militärischen Einsatz. Die USA sollten sich dazu entschließen, Luftangriffe gegen Syrien zu fliegen. Nur so könne Präsident Baschar Assad und seine Führungsclique von der Macht vertrieben werden.

Die Forderung des Falken McCain schlägt in dieselbe Kerbe wie seine Forderung von Waffenlieferungen an syrische Rebellen. (fle/dapd/afp)