Der US-Whistleblower Edward Snowden hat sich im Podcast von US-Comedian Joe Rogan zu seiner Arbeit in den Datenbanken der amerikanischen Geheimdienste geäußert und ist auf kursierende Verschwörungstheorien eingegangen. „Ich habe nach Aliens, nach Chemtrails und diesen Dingen gesucht und keine Beweise gefunden“, sagte Snowden.

Der Whistleblower, dem aufgrund seiner Enthüllungen in den USA eine Haftstrafe droht, schränkte aber gleichzeitig ein: „Ich habe zwar nichts gefunden, aber es könnte natürlich trotzdem irgendwo versteckt sein. Aber dann ist es so stark geschützt, dass selbst hochrangige Mitarbeiter nicht an die Daten herankommen.“

Insgesamt nahm sich Snowden, der mit seinen Enthüllungen 2013 zahlreiche politische Skandale auslöste, fast drei Stunden Zeit für Rogan und erzählte viel über seine Arbeit an seinem Buch „Permanent Record“.

Auch glaubt Snowden, dass die Anschläge vom 11. September durch eine bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden hätten verhindert werden können. „Aufgrund von verschiedenen Zuständigkeiten sind die Zusammenhänge nicht erkannt worden.“