US-Präsident Donald Trump in typischer Pose.
Foto: dpa

Washington/Peking - Chimerica – so ist viele Jahre lang ein imaginäres Land genannt worden, in dem die Großmächte Amerika und China friedlich miteinander auskamen. Die Geschichte dieses Landes begann vor gut vier Jahrzehnten. 1972 reisten zwei amerikanische Politiker in die chinesische Hauptstadt Peking, um erste Avancen zu machen: Es waren der damalige US-Präsident Richard Nixon und Henry Kissinger, seines Zeichens Nationaler Sicherheitsberater. Sie wollten eine lange Feindschaft beenden. Auf Annäherung hofften sie und in der Folge auf mehr Macht für beide Seiten durch Kooperation. Noch im November vergangenen Jahres mahnte Henry Kissinger, heute 96, den Willen zur friedlichen Koexistenz mit China an. Dann kam das Coronavirus.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.