Donald Trump.
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WashingtonDie USA verhängen neue Teil-Einreiseverbote für Menschen aus Nigeria und fünf weiteren Ländern. Wie die US-Regierung am Freitag mitteilte, gelten die verschärften Einreisebestimmungen für Nigeria - das bevölkerungsreichste Land Afrikas -, Kirgistan, Myanmar, Eritrea, den Sudan und Tansania. Das Verbot trete am 22. Februar in Kraft, erklärte ein leitender Beamter am Freitag. 

Die US-Regierung wirft diesen Ländern unter anderem vor, ihre Pässe oder das damit zusammenhängende Informationsmanagement seien nicht ausreichend zuverlässig. Auch die Zusammenarbeit bei zusätzlichen Sicherheitsüberprüfungen sei mangelhaft. In einigen der Länder wie Nigeria, Kirgistan oder dem Sudan gebe es zudem ein erhöhtes Terrorismusrisiko, hieß es.

Zeitlich begrenzte Visa ausgenommen

Für Bürger dieser Länder, die bereits rechtsgültig in die USA eingewandert seien, ändere sich nichts. Auch die Ausstellung von zeitlich begrenzten Visa für Urlauber und Geschäftsleute sei davon nicht betroffen. Für Menschen aus den sechs Ländern seien 2018 noch mehr als 12.000 Langfristvisa ausgestellt worden, erklärte der Beamte weiter. Für Nigeria, Eritrea, Myanmar und Kirgistan würden nun keine Einwanderungsvisa mehr ausgestellt, beim Sudan und Tansania seien nur die sogenannten Diversitäts-Visa betroffen.

US-Präsident Donald Trump hatte 2017 ein Einreiseverbot für mehrere Länder erklärt. Betroffen waren vor allem Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit wie der Iran, der Jemen, Libyen, Syrien und Somalia. Trump hatte damit weltweit Entsetzen ausgelöst. Es kam zu Chaos an etlichen Flughäfen und massiven Protesten. Es folgte eine lange juristische Auseinandersetzung. Schließlich ließ der Supreme Court die jüngste Form der Visa-Sperren in Kraft treten.