Užupis - David Lipgens ist aufgeregt. Vor den langen Tischen, die weiß eingedeckt sind, werden Reden geschwungen. Lipgens hält sich an seinem Wasserglas fest. Die Nacht davor war lang und feucht-fröhlich. Der Kater steht ihm ins Gesicht gezeichnet. Mutter Ingrid sitzt neben ihm, beide sind nun fast 1.400 Kilometer von ihrem Zuhause in Aachen entfernt. Lipgens’ Mutter wartet mit dem Sohn auf den Moment, an dem er nach vorne gebeten wird. Bald wird Lipgens Botschafter sein, Botschafter eines Landes, das es überhaupt nicht gibt: Es ist die Republik Užupis.

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