Mosbach - Im baden-württembergischen Mosbach hätten vier Jugendliche ein Kleinkind beinahe schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Jugendlichen an der dortigen S-Bahnhaltestelle mit Böllern gezündelt. Als die Eltern des Kleinkindes die Jungs aufforderten, damit aufzuhören, verschwanden die. Jedoch flog kurz danach ein Böller aus der Unterführung auf die darüber liegende Haltestelle und landete im Kinderwagen.

Der Vater reagierte glücklicherweise sofort und holte das Kleinkind aus dem Kinderwagen. Das Polster des Kinderwagens, die Jacke und die Hose des Kleinkindes wurden beschädigt. Nach ersten Ermittlungen soll ein 13-Jähriger den Böller geworfen haben. Beim Eintreffen der Beamten hatte der Junge noch drei Böller mit sich. Diese wurden durch die Beamten sichergestellt. Es handelt sich hierbei um Böller in Form von kleinen Kugeln, die frei erhältlich sind, so die Polizei. (mz)