Verdacht auf Menschenhandel: Rapperin „Schwesta Ewa“ in Frankfurt festgenommen

Frankfurt - Rapperin „Schwesta Ewa“ wurde verhaftet. Die 32-Jährige, die mit bürgerlichem Namen Ewa Müller heißt, wird laut Informationen der „Bild“ verdächtigt, Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung betrieben zu haben. Zudem bestehe der Verdacht auf Zuhälterei, Körperverletzung und Verstoß gegen die Abgabenordnung.

Nachdem zunächst die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet hatte, bestätigte die Polizei die Festnahme Müllers gegenüber dem Musik-Magazin „Noisey“. Wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft hessenschau.de mitteilte, wurde Müller im Rahmen mehrerer Polizeirazzien im Rhein-Main-Gebiet festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

17- bis 19-jährige Mädchen

Laut Bild soll die Rapperin weibliche Fans „wirtschaftlich abhängig“ gemacht und sie dann „der Prostitution zugeführt“ haben. Müller habe den mutmaßlichen Opfern im Alter von 17 bis 19 Jahren Kleidung, Miete, Kosmetika und Benzin gezahlt.

Das Plattenlabel der Rapperin hat den Vorfall bisher noch nicht bestätigt. „Schwesta Ewa“ hat in der Vergangenheit selbst als Prostituierte gearbeitet. 2015 veröffentlichte Sie ihr erstes Album „Kurwa“. (mde)