In Leipzig griffen in mehreren Nächten Gewalttäter Polizisten an. 
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Leipzig/Dresden.  - Der sächsische Verfassungsschutz beobachtet eine steigende Gewaltbereitschaft in der linksextremistischen Szene in Leipzig. Zudem wachse die Mobilisierungsfähigkeit, erklärte die Behördensprecherin Patricia Vernhold. Das habe sich jeweils vor den Ausschreitungen in Leipzig gezeigt. An allen drei Tagen  hätten es Autonome geschafft, aus dem Stand heraus mehrere Hundert Personen zu mobilisieren.  in Laut Verfassungsschutz waren es überwiegend Leipziger, die an den Krawallen beteiligt waren. Besorgniserregend sei, „dass Linksextremisten nicht nur Sachbeschädigung fest in ihre Strategie einkalkulieren, sondern mittlerweile auch Personenschäden billigend in Kauf nehmen“.

Drei Nächte lang haben Linksextremisten in der sächsischen Landeshauptstadt randaliert und Polizisten unter anderem mit Flaschen und Pflastersteinen angegriffen.