Hameln - In einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hameln hat es am Mittwochabend gebrannt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Vier Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens kamen wegen Verdachts auf eine Rauchvergiftung jedoch ins Krankenhaus.

Zwei Flüchtlinge libanesischer Herkunft stehen im Verdacht, das Feuer durch Anzünden einer Matratze vorsätzlich gelegt zu haben. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Männer jeweils Messer an ihre Hälse gehalten und die Herausgabe von Pässen gefordert.

Beide Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen, die Polizei ermittelt weiter. (red)