Als ich am 11. September 2001 beim Nachmittagskaffee zu Hause saß, wiegte sich meine Uniform auf der Wäscheleine im Spätsommerwind hin und her. Es waren meine ersten freien Tage seit langem, ich war noch erschöpft. Ein gutes Jahr erst stand ich als junger Offiziersanwärter im Dienst der Bundeswehr. Wenige Tage zuvor hatte ich noch als Gruppenführer in der Grundausbildung zum ersten Mal Wehrpflichtigen die Grundlagen des Soldatenhandwerks beigebracht. Für mich als Anfänger eine entkräftende Anstrengung.

Die Nachrichten im Radio überschlugen sich an jenem Nachmittag. Ich trank meinen Kaffee aus und schaltete den Fernseher ein.

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