Am Freitag protestierten Gegner des Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr. Etwas mehr als zweihundert Menschen nahmen an der Kundgebung vor dem Reichstag teil. Zu der Kundgebung hatte die Linksfraktion des Bundestages eingeladen.

Kritisiert wird die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine beschlossene Summe, sowie die dafür notwendige Änderung des Grundgesetzes. Die Änderung ist Voraussetzung für den Beschluss, um die Schuldenbremse zu umgehen.

Auf der Demonstration wurde dafür plädiert, das Geld nicht ins Militär, sondern in andere Bereiche zu investieren, etwa in Bildung. In der anschließenden Bundestagsdebatte scheiterte Die Linke jedoch mit dem Versuch, die Gesetzesänderung zu verschieben.