Burkina Faso.
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OuagadougouBei Angriffen von Terroristen im Norden von Burkina Faso sind mindestens sieben Sicherheitskräfte und 35 Zivilisten getötet worden. Dies teilte der Kommunikationsminister des westafrikanischen Landes, Remis Fulgance Dandjinou, am Dienstag im staatlichen Fernsehen mit. Zudem seien 80 Angreifer „neutralisiert“ worden, teilten die Streitkräfte mit. Auch seien rund 20 Menschen verletzt worden.

Bewaffnete Gruppen griffen den Streitkräften zufolge am Dienstagmorgen Militärs und Zivilisten in Arbinda im Norden des Landes an. Die Kämpfe dauerten demnach mehrere Stunden an. Der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, rief zum Gedenken an die Opfer ab Mittwoch zwei nationale Trauertage aus. An allen öffentlichen Gebäuden würden in der Zeit die Flaggen auf halbmast gesetzt, hieß es in einer Mitteilung des Staatschefs.

In den Staaten der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie in den angrenzenden Ländern Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen. In Mali beteiligen sich rund 1000 Bundeswehrsoldaten an einem UN-Stabilisierungseinsatz