Oslo - Ein Kreuzfahrtschiff gerät in Seenot, nahe einem für Schiffsunfälle berüchtigten Küstengebiet. 1373 Menschen sind an Bord, die meisten von ihnen harren über Nacht auf dem Havaristen aus. Draußen tobt ein Sturm. Das riesige Schiff, 227 Meter lang, wird vor der Westküste Norwegens von bis zu 15 Meter hohen Wellen so kräftig durchgeschüttelt, dass Möbel und anderes an Deck zu Bruch gehen. Es droht vorübergehend sogar, auf Grund zu laufen. Mehrere Menschen werden in dem Chaos verletzt, drei von ihnen schwer.

Am Sonntagnachmittag und mehr als 24 Stunden später kommt dann die Entwarnung: Das Schiff ist ohne weitere Zwischenfälle in einen sicheren Hafen geleitet worden. Vor der Kulisse schneebehangener Berge legte die „Viking Sky“ an einem Pier in der Kleinstadt Molde an, wie im norwegischen Fernsehen zu sehen war. Die rund 900 Menschen, die über Nacht auf dem Schiff ausgeharrt hatten, blieben zunächst an Bord des Schiffes, manche von ihnen winkten vom Balkon ihrer Kabinen. „We made it“, ruft ein Passagier - wir haben es geschafft.

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