Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin. 
Foto: dpa/Christophe Gateau

Berlin - Die Corona-Krise wirbelt das Leben aller durcheinander. In einem ganz besonderen Maße aber trifft es eine Gruppe, die bisher im Schatten der großen Öffentlichkeit gestanden hat: die der hoch spezialisierten Wissenschaftler. Zu ihnen gehören Virologen wie von der Berliner Charité, Alexander Kekulé von der Universität Halle-Wittenberg oder Hendrik Streeck von der Universität Bonn. Sie stehen mit Aussagen in Radio-Podcasts, Videos, Interviews und Porträts plötzlich in einer großen Medien-Öffentlichkeit, sollen Fragen zum Alltag beantworten und der Politik Empfehlungen geben. Die Berichte über sie haben inzwischen eine große Eigendynamik angenommen. Forscher sehen sich falsch dargestellt und für Dinge verantwortlich gemacht, mit denen sie ihrer Meinung nach nichts zu tun haben. Das reicht tief in die sozialen Netzwerke hinein.

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