Berlin - Zum Jahreswechsel meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa), dass die Bedrohung durch Bioterroristen gestiegen sei. Als angebliche Quelle nannte sie den Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Doch eine Recherche für die Berliner Zeitung ergab: Die dpa hat ausgesprochen unsauber gearbeitet. Was war geschehen?

Die dpa hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg interviewt und am 29. Dezember gemeldet: „Nato verstärkt infolge von Corona-Pandemie die Biowaffenabwehr.“ Es gäbe das Horrorszenario, „dass Viren so modifiziert werden könnten, dass sie nur für ausgewählte Menschengruppen tödlich sind, also zum Beispiel nur für Schwarze oder nur für Weiße. Ein weiteres Schreckensszenario ist, dass biologische Kampf­stoffe von Fanatikern eingesetzt werden, die zum Beispiel denken, dass sich die Welt nur durch eine drastische Verringerung der Bevölkerung vor ihrem Ende bewahren lässt.“

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