Dresden - Vor der Einweihung eines umstrittenen Kunstwerkes vor der Frauenkirche in Dresden ist es zu massiven Protesten von Pegida-Anhängern gekommen. Mehr als einhundert Anhänger des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses skandierten lautstark „Schande, Schande“. Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der das Denkmal des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni einweihen wollte, wurde als „Volksverräter“ beschimpft und zum Rücktritt aufgefordert.

Das Kunstwerk, das aus drei senkrecht aufgestellten Bussen besteht, soll an den Bürgerkrieg in Syrien erinnern und hatte in den vergangenen Tagen bereits zu heftigen Protesten geführt. Im Netz hatte Hilbert auch Morddrohungen erhalten. (dpa)