Der Test an sich sieht unspektakulär aus. Es ist nur ein kleines Schächtelchen, genau wie bei Tabletten. Darin befinden sich ein paar Plastikstäbchen. Eins davon steckt man in den Mund, kratzt ein bisschen im Halsbereich herum und betupft damit anschließend ein Testfeld. Enthält der Abstrich Coronaviren, erscheint in einer kleinen Vertiefung ein farbiger Strich – sehr ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest. Soweit, so unspektakulär.

Das eigentlich Erstaunliche ist das Drumherum. Seit Monaten geistern die kleinen Plastikstäbe durch Talkshows und Zeitungsartikel. Es gibt dazu Podcasts und Erklärvideos. Erschöpfend wird diskutiert, wie sicher sie seien und wie einfach oder schwer zu handhaben. Was man daran ablesen könne und was nicht. Das Wesen der Anti-Gen-Schnelltests für zu Hause ist so gut ausgeleuchtet, wie das bei kaum einem medizinischen Produkt vorher passierte.

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