Von Wespen, Viren und Impfterminen unterm Ladentisch

Mitten in der vierten Welle sucht unsere Kolumnistin eine Fliegenklatsche, zweifelt am Kapitalismus – und an Michael Müller.

Anja Reich
Anja ReichBerliner Zeitung/Paulus Ponizak

Berlin/Brandenburg -Es ist Ende November, die Corona-Infektionszahlen erreichen einen weiteren Höchststand, ich aber fahre durch den Süden von Brandenburg und suche eine Fliegenklatsche. Meine war zerbrochen, als ich eine der Wespen erschlagen wollte, die in unserem Wochenendhaus ihr Winterquartier bezogen hatten. Drei Wochen war ich nicht mehr dort gewesen. Unser Handwerker, der das Loch schließen sollte, durch das die Wespen krochen, war nicht zu erreichen. Ich hoffte, das Problem erledige sich von selbst. Wespen, las ich im Internet, sterben im Oktober, spätestens im November.

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