Berlin - In der CSU wirkte es wie Blasphemie, als ein AfD-naher Verein vor der Bundestagswahl im vergangenen Herbst Plakate aufhängte, auf denen stand: „Franz Josef Strauß würde AfD wählen“. Ausgerechnet Strauß, den viele in der bayerischen Regionalpartei verehren wie einen Säulenheiligen, hatten die Rechtspopulisten sich für ihre Wahlwerbung ausgesucht. Der Mann, der den Leitspruch ausgegeben hatte, dass es „rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben dürfe“. CSU-Chef Horst Seehofer, damals bayerischer Ministerpräsident, reagierte relativ gelassen. Alles nur Provokation sei das: „Und man sollte auf Provokationen in der Politik nicht hereinfallen.“

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