Das Orkantief „Xaver“ wird Norddeutschland im Laufe des Nachmittags mit voller Wucht erreichen. Im Moment liege das Tief noch bei den Shetland-Inseln, sagte der Meteorologe Rüdiger Hartig am Donnerstagmorgen. Das Hauptwindfeld mit extremen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern werde bis zum frühen Abend über den Norden hinwegziehen. Dann lasse der Wind etwas nach, es bleibe aber die ganze Nacht über stürmisch. So langsam durchziehende Stürme seien selten, aber nicht ungewöhnlich, sagte Hartig. Bei der Sturmflut 1962 habe der Sturm drei Tage lang getobt. Normalerweise liefen Stürme in sechs bis neun Stunden durch.

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