Tief durchatmen, loslassen, lächeln. Franzosen, Deutsche, ja die Europäer haben Grund, es Emmanuel Macron nachzutun, dem neuen französischen Präsidenten. Der Wähler hat der Rechtspopulistin Marine Le Pen eine Absage erteilt. Er hat es nicht mit der Entschlossenheit getan, mit der er 2002 für den Konservativen Jacques Chirac und gegen Le Pens Vater Jean-Marie gestimmt hatte. Mehr als 80 Prozent der Franzosen votierten damals gegen rechts.

Der Sozialliberale Macron hat es im Kräftemessen mit der Tochter Le Pen auf 65 Prozent gebracht. Die Widersacherin darf sich eines historischen Wahlergebnisses rühmen. Aber gleichwohl: Die Mehrheit des Volkes hat sich gegen diejenige aufgelehnt, die sich anmaßt, in seinem Namen zu sprechen, Andersdenkende zu Volksfeinden erklärt.

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