Rom - Pier Luigi Bersani ist die tragische Figur dieser Wahl. Wochenlang war er als Favorit und künftiger Ministerpräsident Italiens gehandelt worden, lag in allen Umfragen vorn. Souverän hatte er es geschafft, die notorisch zerstrittene Linke endlich hinter sich zu vereinen, hatte sich in einer Urwahl zur Bestimmung des Spitzenkandidaten gegen einen jungen und stürmischen Herausforderer durchgesetzt. Sein Mitte-Links-Bündnis schien die politische Kraft der Zukunft und Bersani selbst, der sich als pro-europäischster italienischer Politiker zu profilieren suchte, der Mann der Zukunft – auch wenn das Ausland lieber weiter Mario Monti als italienischen Regierungschef sehen wollte.

Bersani unbeirrt

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