Tel Aviv - Wenige Stunden, bevor in Israel die Wahllokale öffnen, gibt Benjamin Netanjahu noch einmal alles. Er lässt keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie knapp es am Dienstag für ihn werden wird und wie gut die Chancen seines Rivalen Benny Gantz sind, und dessen Pläne seien ja wohl klar: Eine Koalition mit einer arabischen Partei.

Er jammert, klagt, verbreitet Angst und macht sich klein, damit die letzten unentschiedenen Wähler ihm womöglich doch noch ihre Stimme geben. „Rechter Wähler in Gefahr“ nennt die linksliberale Zeitung Haaretz dieses Spiel. Es ist nicht neu. 2015 gewann Netanjahu damit die Wahlen. Und wahrscheinlich wird es auch diesmal funktionieren.

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