Santiago - Chilenische Feuerwehrleute bekommen den massiven Waldbrand im Nationalpark Torres del Paine offenbar langsam unter Kontrolle. Leichter Regen und abflauender Wind hätten den über 500 Einsatzkräften dabei geholfen, das Feuer in drei von sechs Einsatzzonen unter Kontrolle zu bekommen, sagte Innenminister Rodrigo Hinzpeter am Sonntag. Seit seinem Ausbruch der Flammen am Dienstag vernichtete das Feuer im Süden Chiles 12.500 Hektar Wald.

Ein Gericht ordnete am Sonntag außerdem an, dass ein 23-jähriger, der Brandstiftung verdächtigter Israeli die Region nicht verlassen darf. Die Behörden werfen dem Touristen vor, dass er ein Feuer, mit dem er benutztes Toilettenpapier verbrennen wollte, nicht richtig gelöscht und so den Waldbrand ausgelöst habe. In einem Interview mit dem israelischen Militärrundfunk bestritt der Mann die Vorwürfe. (dapd)