Berlin - 2002 eingeführt, steht die Riester-Rente vor dem Aus. Seit 2017 sinkt die Zahl der Verträge kontinuierlich auf aktuell 16,4 Millionen. Jeder fünfte Riester-Vertrag ist stillgelegt. Die Große Koalition will das schleichende Ende von Riester jedoch nicht hinnehmen. Sie plant, der privaten Rentenversicherung noch vor der Bundestagswahl im Herbst neues Leben einzuhauchen und hält damit an der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reform fest.

Dort heißt es: „Wir halten am Drei-Säulen-Modell fest und wollen in diesem Rahmen die private Altersvorsorge weiterentwickeln und gerechter gestalten. Es ist ein Dialogprozess mit der Versicherungswirtschaft anzustoßen mit dem Ziel einer zügigen Entwicklung eines attraktiven standardisierten Riester-Produkts.“

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