Berlin - Schon bevor die erste Spritze mit dem Anti-Corona-Impfstoff gesetzt wurde, war die Diskussion um „Sonderrechte“ und „Privilegien“ für Geimpfte in Gang gesetzt. Zwar hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) immer wieder versichert, dass es keine „Sonderrechte“ für geimpfte Menschen geben würde. Zudem rief er zur Solidarität auf, da aufgrund des vorerst begrenzt vorhandenen Impfstoffs über Monate nicht jeder die Möglichkeit bekommt, sich impfen zu lassen. Wer die Impfung aufgrund seines Alters oder seines Berufs schon hatte, solle sich dementsprechend solidarisch verhalten mit denjenigen, die noch warten müssen.

Doch die Debatte um eine Sonderbehandlung reißt nicht ab. Dabei geht es oftmals nicht um tatsächliche Sonderrechte, sondern um die Rückgabe der eingeschränkten Grundrechte. Dies kann allerdings erst geschehen, wenn erwiesen ist, dass geimpfte Menschen nicht mehr ansteckend sind.

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