Berlin - Vor zehn Tagen schrieb Philipp Lengsfeld auf Twitter: „Habe bei Landesführung offiziell Bewerbung für vorderen Listenplatz eingereicht“. Mit anderen Worten: Der Ost-Berliner, der mit 17 von seiner Schule flog, weil er zu kritisch war, der mit seiner Mutter Vera Lengsfeld ins Exil nach Cambridge ging, der vor 20 Jahren von den Grünen zur CDU wechselte und von 2013 bis 2017 im Bundestag saß, will zurück in die Politik und am Sonnabend auf der Landesvertreterversammlung der Berliner CDU mit einer Rede für sich werben. Eine Kamikaze-Aktion, so scheint es, in unruhigen politischen Zeiten. Wir haben mit Lengsfeld über seine Motive und Chancen gesprochen.

Herr Lengsfeld, warum wollen Sie in die Politik zurück?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.