Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske. Die ersten Fälle des Corona-Virus in Deutschland haben die Nachfrage nach Atemmasken in Apotheken stark erhöht.
Foto: dpa

Berlin - Das Pflegewohnheim, in dem ich meine Mutter besuche, hat im Eingangsbereich einen Flüssigkeitsspender mit einem Desinfektionsmittel aufgestellt. Viele Besucher betätigen sich gewissenhaft daran und reiben sich gründlich die Hände. Andere gehen achtlos vorbei, ich verhalte mich ambivalent. Nicht selten bemerke ich mein Versäumnis erst, wenn mir der Rückweg bereits zu weit erscheint. Auch wenn die Prozedur etwas lästig ist, hege ich an deren grundsätzlicher Notwendigkeit keinen Zweifel. Wenn ich es wieder einmal unterlassen habe, beruhige ich mich damit, dass es schon nicht zum Schlimmsten kommen wird.

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