Berlin - Haben Menschen mit Migrationshintergrund ein höheres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken? Und falls das so ist, liegt es daran, dass die Informationen zu den Corona-Regeln Menschen mit nicht-deutschen Wurzeln nicht erreichen?

Ein Artikel der Bild-Zeitung hatte am Mittwoch einen entsprechenden Zusammenhang nahegelegt. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), äußert sich dort entsprechend besorgt. Wieler bezieht sich dabei auf ein Gespräch mit mehreren Chefärzten Mitte Februar. Mit dabei gewesen sei auch Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien in Moers, der eine Erhebung unter Chefärzten in Deutschland durchgeführt haben soll. Demnach, so wird Voshaar zitiert, hätten „immer über 90 Prozent der intubierten, schwerst kranken Patienten einen Migrationshintergrund.“ Wie genau die Erhebung zustande kam, geht aus dem Artikel nicht hervor.

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