BerlinDarf man angesichts der Infektionslage zur Entspannung aufrufen? Man muss, denn der derzeitige Zustand kommt als Dauerlösung nicht infrage. Tag für Tag reagieren wir alarmierter: Sperrstunde, Alkoholverbot, Masken auf Märkten, Mund-Nase-Schutz in einzelnen Straßen, in anderen wieder nicht, Beherbergungsverbot – was an Maßnahmen diskutiert wird oder bereits eingeführt wurde, taugte in anderen Zeiten zur Realsatire. Jetzt ist das täglich geübte Realität. Bis dann das eine oder andere Detail von Gerichten wieder einkassiert wird. Was kommt als nächstes? Wird Weihnachten verboten? Werden die Kinder wieder aus den Schulen ausgesperrt?

Es muss sich etwas ändern. Das fühlt man ganz deutlich. Und auch, wenn man als Laie keinen vollständigen Pandemiebekämpfungsplan vorlegen kann, darf man sein Unwohlsein ausdrücken.

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