Bonn - Die amtierende Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMU), Rita Schwarzelühr-Sutter, hat am Mittwochmorgen in Bonn auf den von die von der Bundesregierung beschlossenen mittel- und langfristigen Ziele im Klimaschutz hingewiesen. „Es ist ein Muss bis 2030 ein Minus von 55 Prozent in Deutschland zu erreichen“, sagte die SPD-Politikerin auf der Weltklimakonferenz COP 23 im Deutschen Pavillon wenige Stunden, bevor am Nachmittag das hochrangige Segment der Konferenz unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron erwartet wird. Das dafür nötige Maßnahmenpaket müsse vor der nächsten Weltklimakonferenz verabschiedet werden, die Ende kommenden Jahres im polnischen Kattowitz stattfindet. „Die nächste Bundesregierung wird das beschließen“, zeigte sich Schwarzelühr-Sutter überzeugt.

Die Politikerin bezog sich auf den 2016 von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzplan 2050. Darin sind insbesondere für 2030, also für den Zeitraum der kommenden 13 Jahre, genaue Verminderungsziele für den Ausstoß von Treibhausgasen in den fünf Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr und Landwirtschaft festgelegt.

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