Newcastle - Forscherin Valentina Zharkova von der Northumbria University ist überzeugt: Ab dem Jahr 2030 soll die Sonnenaktivität um bis zu 60 Prozent sinken. Demnach würde uns bald eine Kältephase drohen.

Valentina Zharkova berichtet: „Wir haben magnetische Wellenbestandteile gefunden, die in Paaren erscheinen und in zwei verschiedenen Schichten im Interieur der Sonne entstehen. Sie haben eine Frequenz von etwa 11 Jahren, obwohl diese Frequenz ein bisschen verschieden ist. (...) Die Wellen zusammen und das Vergleichen mit echten Daten für den aktuellen Sonnenzyklus haben ergeben, dass unserer Vorhersage eine Genauigkeit von 97 Prozent hat.“

Auch bei Twitter sorgt diese Meldung schon für Aufsehen.

Schon in den Jahren zwischen 1645 und 1715 gab es ein ähnliches Phänomen. Das so genannte Maunderminium bezeichnete damals eine Periode mit stark verringerter Sonnenaktivität. Zu dieser Zeit traten in Europa, China und Nordamerika sehr viele kalte Winter auf. Der Effekt der verringerten Sonnenaktivität ist allerdings zu klein, um das Phänomen der kleinen Eiszeit zu erklären. (ava)