Erfurt - An einer Kundgebung der rechtskonservativen AfD in Erfurt gegen die Asylpolitik haben sich am Mittwochabend wesentlich weniger Menschen beteiligt, als noch vor zwei Wochen. Etwa 4000 Teilnehmer versammelten sich laut Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt vor dem abgedunkelten Dom.

Vor zwei Wochen waren es noch doppelt so viele. Einen Zuwachs gab es hingegen bei der Gegendemonstration. Sie wuchs von 800 Teilnehmern am 7. Oktober auf nun 2500 Demonstranten an.

Rund 500 Menschen schlossen sich nach Angaben von Superintendent Matthias Rein einem Friedensgebet an. Deren Teilnehmer zogen mit Kerzen und Gesängen an der AfD-Kundgebung vorbei. (dpa)