24. Februar 1960: Ein Rettungstrupp aus dem VEB Bleierzgruben „Albert Funk“ in Freiberg kurz vor dem Einsatz in der Unglücksgrube in Zwickau. 
Foto: dpa

Am 22. Februar 1960, einem Montag, beginnt die Frühschicht im Zwickauer Steinkohlenwerk „Karl Marx“ pünktlich um 6 Uhr. 178 Bergleute fahren fast 1000 Meter tief in den Schacht I ein, um dort Kohle abzubrechen. Um 8.20 Uhr erschüttert plötzlich eine gewaltige Detonation das unterirdische Stollenlabyrinth. Deckengewölbe stürzen ein, mehrere Brände breiten sich innerhalb kurzer Zeit unter Tage aus. Nur 55 Männer werden dem Inferno lebend entkommen, für 123 Kumpel kommt jede Hilfe zu spät.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.