Wenn der Toaster süßlich dünstet: Wie der Zoll Drogenpakete findet

Wer Drogen schmuggelt, nutzt dafür meist nicht geheime Meeresrouten. Vieles kommt einfach auf dem Postweg. Der Zoll muss die richtigen Pakete aus dem Verkehr ziehen.

Ein Hundeführer des Zolls sucht mit seinem Spürhund im Frachtbereich des Flughafens Köln/Bonn nach Paketen mit Drogen.
Ein Hundeführer des Zolls sucht mit seinem Spürhund im Frachtbereich des Flughafens Köln/Bonn nach Paketen mit Drogen.dpa

Es ist tiefe Nacht, als der Zollbeamte Jens Ahland ein Paket in der Hand hält, in dem sich angeblich Wanddekoration befindet. Auf der Verpackung ist ein schwarzes, seltsam knubbeliges Kreuz zu sehen, auf dem in kitschiger Schrift „Love“ gepinselt steht. Man könnte argumentieren, dass die erschütternde Geschmacklosigkeit des Gebindes bereits ahndungsfähig sein könnte. Aber Ahland, ein baumhoher Mann mit korrekt sitzendem Kurzarmhemd, hat eine andere Vermutung. „Haschischpaste“, stellt er fest. „Fragen sie mich jetzt nicht, wie das konsumiert wird.“

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