Berlin - Die Christdemokraten machen den Anfang. Die CDU will als erste Berliner Partei am Sonnabend ihre Landesliste für die Bundestagswahl am 26. September aufstellen. In Corona-Zeiten sind für die Wahl in einem Hotel in Charlottenburg strenge Hygienemaßnahmen notwendig. Für besondere Spannung sorgt, dass die Partei mit einem schlechteren Wahlergebnis als vor vier Jahren rechnen muss. Umso begehrter werden die vorderen Listenplätze sein, mit Kampfkandidaturen ist zu rechnen.

Um die Brisanz zu verdeutlichen, lohnt ein Blick zurück: Im September 2017 holte die CDU bei der Bundestagswahl in Berlin 22,7 Prozent und erhielt dafür sechs Mandate: Vier Wahlkreise wurden direkt gewonnen, zwei Parlamentarier zogen über die Landesliste ein. Dieses Jahr wird wegen des Ausscheidens von Angela Merkel, aber auch wegen der chaotischen Ernennung ihres potenziellen Nachfolgers bundesweit mit einem schwächeren Ergebnis gerechnet. Gut denkbar, dass die hauptstädtische CDU nur noch fünf Mandate erringen könnte.

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