Berlin - Sie hätte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer weniger umweltschädlichen Landwirtschaft sein können – doch die Agrarministerkonferenz ging am späten Freitagabend quasi ergebnislos zu Ende. Verbraucherschutzsenator Dirk Behrendt (Grüne), der das Land Berlin bei den Verhandlungen vertrat, äußerte sich nach dem Treffen verhalten. „Es gab tiefgreifende inhaltliche Differenzen“, sagte er der Berliner Zeitung. „Die CDU-geführten Länder wollten sich in wichtigen Fragen nicht bewegen.“

Bei dem Treffen ging es um die künftige Verteilung der EU-Subventionen an die deutsche Landwirtschaft. Jährlich erhalten die deutschen Landwirte und Agrarbetriebe rund sechs Milliarden Euro von der EU, das sind mehr als zehn Prozent ihres Einkommens. In Zukunft, das ist Konsens in Europa, sollen sie dafür viel stärker als bisher Leistungen für die Umwelt erbringen. Was das genau bedeutet, dafür sollen die Mitgliedsländer Strategiepläne erarbeiten. Die Agrarministerkonferenz sollte dazu wichtige Beschlüsse liefern – doch die blieben aus.

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