Angermünde - „Ihr wollt die Büffel sehen“, sagt Michael Succow ein bisschen unvermittelt, dann lächelt er verschmitzt. Gerade hatte er in seinem Vortrag ausgeholt, auf einem Feldweg bei Angermünde stehend. Das Sernitzmoor liegt ihm am Herzen. Einst als junger Mann hat der Greifswalder Biologe daran mitgewirkt, es trockenzulegen. Jetzt, am Ende seines Lebens, will er retten, was noch zu retten ist. Eine Fläche von 80 Hektar entlang des kleinen Baches soll hier „wiedervernässt“ werden. Succow hat längst größere Pläne für ein mehr als zehnmal so großes Gebiet, wo dereinst Rinder und Pferde weiden und Schilf und Gehölze wachsen könnten, während unter der Erde die Torfschicht allmählich wieder wächst, das Wasser reinigt und Kohlendioxid einlagert. „Das ist wie ein Wunder, dass der Kreis sich schließt“, sagt Succow.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.