Seit Kenias Regierung die scharfen Corona-Einschränkungen lockerte, ist Timothy Wanjiru wenigstens eine seiner vielen Sorgen los: Die großen Touristenhotels in der Hauptstadt Nairobi haben wieder geöffnet. Dadurch hat der 68-Jährige regelmäßiger zu essen, wenn auch über Umwege. Asthma, Diabetes, Bluthochdruck und ein Hüftleiden haben ihn zum Invaliden gemacht. Ob er schon Corona hatte? Er weiß es nicht. Mühsam bewegt er sich an Krücken durch seine winzige Hütte im Slum „Korogocho“, was auf Deutsch „Abfall“ heißt. Aus gutem Grund. In Korogocho wird der Unrat der Vier-Millionen-Metropole abgeladen.

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