Wie die Rettung von Menschen im Mittelmeer gezielt verhindert wird 

Die EU hat ein Modell gefunden, wie sie sich gegen Migranten abschotten kann, ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen. 

Die libysche Küstenwache jagt am 30. Juni 2021 im Mittelmeer ein kleines Boot mit Flüchtlingen.  
Die libysche Küstenwache jagt am 30. Juni 2021 im Mittelmeer ein kleines Boot mit Flüchtlingen. Foto: Sea Watch via AP

Migranten, die versuchen, über das Mittelmeer zu gelangen, riskieren ihr Leben nicht nur mit der gefährlichen Überfahrt in kleinen Booten. Seit einiger Zeit geht die libysche Küstenwache offenbar auf offener See mit Gewalt gegen Migranten vor, wie die Sprecherin von Sea Watch, Giorgia Linardi, der Berliner Zeitung berichtet: „Wir haben Beweise vorliegen, dass es zu systematischen Angriffen gegen Boote kommt. Die sogenannte libysche Küstenwache schießt auf Boote und verhindert, dass Menschen gerettet werden. Leute stürzen ins Meer, weil die Küstenwache die Boote zu Manövern zwingt, bei denen dann Menschen über Bord gehen.“

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