BerlinDer 17. Juni 2021 wird ein besonderer Tag, für den sich aber kaum jemand interessieren wird. An diesem Tag, am 68. Jahrestag des gescheiterten Volksaufstandes gegen die SED-Diktatur, endet die Geschichte einer einzigartigen Institution: Die „Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“ (BStU), gemeinhin nach ihren ersten beiden Leitern auch Gauck- oder Birthler-Behörde genannt, wird an diesem Tag in das Bundesarchiv eingegliedert.

Im Bundesarchiv verwalten etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 400 laufende Kilometer Akten, zwei Millionen Karten, 13 Millionen Fotos und über zwei Millionen Bücher. Zu ihnen kommen an diesem Tag etwa 1350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BStU, die etwa 111 laufende Kilometer Akten sowie Millionen Fotos und Karteikarten verwalten.

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