Wie kriege ich die Kinder vom Bildschirm weg?

Früher dachte unsere Autorin, dass sie die Zeit, die ihre Kinder am Fernseher sitzen, gut begrenzen kann. Dann kam Corona.

Sabine Rennefanz
Sabine RennefanzOstkreuz/Maurice Weiss

Berlin-Was haben meine Kinder in der Corona-Krise gelernt, vor allem in der Zeit, in der sie wegen geschlossener Kita zu Hause waren? Sie haben zum Beispiel gelernt, den Namen meines Chefs fehlerfrei auszusprechen. „Ist das dein Chef, Holger Friedrich?“, fragt mein Fünfjähriger, wenn ich mit dem Telefon am Ohr in der Wohnung auf und ab laufe. Ich erinnere mich, dass ich als Kind auch von der Arbeitswelt meines Vaters fasziniert war. Und ich weiß noch heute, dass sein Chef Herr Deerberg hieß. Der Arbeitsraum meines Vaters sah aber auch wesentlich spannender aus: es war eine Halle mit stählernen Riesen, die pufften und quietschten und sich drehten. Meine Arbeit besteht zu einem großen Teil darin, auf Bildschirme zu starren.

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