November des Zorns. Das war eine Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung. Ich dachte erst an eine neue Palästinenser-Intifada. Es ging aber um die „Neuformatierung der Wut“ auf Impfverweigerer. Parallel drohte der Spiegel: „Wehe, wenn die Geimpften jetzt zornig werden.“ – Na, aber sowas von! Der für seine Haltung gegen Hetze preisgekrönte Blog Volksverpetzer forderte: „Grenzt Impfgegner aus!“, denn „wer jetzt noch diskutiert, reicht den Faschisten die Hand“. In der Zeit hieß es: „Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil. (…) Richtig und tief eingeschlagen, trennt er den gefährlichen vom gefährdeten Teil der Gesellschaft.“

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