In zehn Jahren mussten wir von vielen herausragenden Persönlichkeiten Abschied nehmen.
imago images/CTK Photo

Dennis Hopper (1936–2010)

Ich will euch dafür danken, dass ihr einem Farmjungen aus Dodge City in Kansas die Tür zu einer neuen Welt geöffnet habt“, sagte er, als sein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame enthüllt wurde. Er war bereits gezeichnet vom Krebs, und viele Fans waren überrascht, dass Dennis Hopper überhaupt erschienen war. Zwei Monate später war er tot. Hopper hatte 1969 mit dem aus der Hüfte geschossenen Roadmovie „Easy Rider“ der Hippie-Generation ein Monument gesetzt, gleichzeitig aber den Abgesang darauf geliefert. Danach konnte er nichts mehr falsch machen. Er spukte als freidrehender „Hollywood-Rebell“ durch Filme von Wenders, Coppola oder Lynch. Und verlieh in skurrilen Nebenrollen Spektakeln wie „Red Rock West“, „True Romance“ oder „Speed“ Witz, Wahnsinn und das, was ihm noch im lächerlichsten Kurzauftritt eigen war: Würde.

2010 gestorben: J. D. Salinger (*1919), Juan Antonio Samaranch (*1920), Christoph Schlingensief (*1960), Tony Curtis (*1925)

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